Ensembles

Dandy Desmond Doping Tour

Dandy Desmond Doping Tour

Der amerikanische Komponist Dandy Desmond gilt als einer der Pioniere Neuer Musik. Die Werke des visionären Künstlers, der in den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts verstarb, sind der Nachwelt als Fragmente erhalten geblieben. Über drei Jahrzehnte galten die drei maßgeblichen Kompositionen (Suite for Electric Guitar and Small Ensemble, Performances in g-Minor, Performances in D-Major) als verschollen und wurden erst 2006 in Pune/Indien, der letzten Station im wechselvollen Leben des Künstlers, wiederentdeckt.

Hinsichtlich des zwar kleinen, dafür aber umso komplexeren Oeuvre steht die Musikwissenschaft noch vor der Aufgabe,  Desmonds Werke in die Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts einzuordnen.  

In jüngster Vergangenheit haben vier Musiker aus Deutschland ihr Schaffen den Kompositionen des amerikanischen Künstlers gewidmet. Jörg Breitbart (Klavier), Tim Helbig (Perkussion), Stephan Hepper (Querflöte) und Dr. Martin Hünniger (Gitarre) interpretieren die progressiven Kompositionen, die geprägt sind durch aphoristische Formensprache, Klangautonomie, freie Montagetechnik sowie Prinzipien der elektroakustischen und intuitiven Musik.

http://dandydesmond.com

Die Absurden Chöre Weimar und Jena

Die Absurden Chöre Weimar und Jena

   

Der Absurde Chor Weimar wurde 2009 anlässlich des 1. Festes
des Absurden an der Bauhaus-Universität Weimar gegründet, das von Prof. Olaf Weber organisiert wurde. Er ist eine Fortsetzung des seit 1991 bestehenden Experimentalchores Weimar, der von den Einflüssen des Dadaismus geprägt war und vor allem bei Wandelkonzerten, Performances oder Parkmusiken als „mobile Einsatztruppe“ zum Einsatz kam. Neben der Interpretation dadaistischer Texte  (Simultangedichte von Kurt Schwitters, Tristan Tzara, Hans Arp etc.) hat er sich auf die Erprobung neuer Vokaltechniken spezialisiert. Hierfür schuf sein Gründer Michael von Hintzenstern zahlreiche Kompositionen, die auch von musikalischen Laien realisiert werden können. Nach einer Charakterisierung dieses außergewöhnlichen Ensembles befragt, sagte er:

Ein Chor, der nicht singt, sondern Geräusche erzeugt.
Ein Chor, der die Sprache von ihrem konventionellen Inhalt befreit.
Ein Chor, der durch gestische Aktion verzaubert.
Ein Chor, der sich bewegt und andere mitzieht.
Ein Chor, in dem jeder Nicht-Sänger zum Künstler wird.


Seit 2012 ist der Absurde Chor neben der Neuen Bauhauskapelle Weimar und dem Duo „Klang-Zeichen“ ein tragendes Ensemble der „Dada-Dekade 2012-2022“, die das 100. Jubiläum des Internationalen Kongresses der Dadaisten und Konstruktivisten vorbereitet, der vom 25. bis 27. September 1922 in Weimar und Jena stattfand.

Im Rahmen des Themenjahres 2013 „J(ott): Jena – Japan –Jenseits“ wurde am Institut für Sprachwissenschaft und Phonetik der Friedrich-Schiller-Universität der Absurde Chor Jena ins Leben gerufen. Da bei den studentischen Mitgliedern eine starke Fluktuation zu verzeichnen ist, treten „Die Vereinigten Absurden Chöre Weimar und Jena“ gelegentlich gemeinsam auf. So zum Bauhausfest am 6. und 7. September 2013 in Dessau.

Kontakt:
Michael von Hintzenstern,
Telefon: 03643 / 5 34 20, Mobil: 0162 / 40 780 24,
E-Mail: michaelvonhintzenstern@gmail.com

Duo Donath

Duo Donath

Antje Donath, Violine
Heiner Donath, Gitarre

   
Antje und Heiner Donath treten seit 1990 regelmäßig als Duo auf. Ein bedeutender Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Interpretation zeitgenössischer Musik für diese seltene, aber reizvolle Besetzung. Auf ihre Anregung hin entstanden und entstehen neue Werke für Violine und Gitarre, welche sie in ihren Konzerten oft auch einem mit neuer Musik wenig vertrauten Publikum nahe bringen.

Konzertauftritte führten sie über Deutschland hinaus nach Belgien, Frankreich in die Schweiz und in die Slowakei.

Nach ihrer im Jahr 2000 veröffentlichten CD Musik der Wiener Klassik für Violine & Gitarre erscheint 2005 die CD Paesaggio Lunare ausschließlich mit zeitgenössischen Kompositionen, u.a. von Baldur Böhme, Johannes K. Hildebrandt und Tobias Klich.


Kontakt

Duo Donath
c/o Heiner Donath
Kuhlmannstr. 7
99423 Weimar
Tel./Fax: 03643 / 51 71 74
Internet: www.DuoDonath.de
e-mail:  mail@duodonath.de

Duo Klangzeichen

Duo Klangzeichen



Daniel Hoffmann,
Trompete / Flügelhorn / Röhrenradio / Klangerzeuger

Michael von Hintzenstern,
präpariertes Klavier / Harmonium / Röhrenradio / Klangerzeuger


 

Das Duo "Klang-Zeichen" wurde 2004 im Rahmen des Radioprojektes "Avanantgardistische Hausmusik als Hausgerätemusik" von Radio Lotte Weimar gegründet. Es gestaltete dabei im Dialog mit den Zuhörern radiophone Live-Konzerte, bei denen sich die Musizierpartner telefonisch einwählen konnten.

Das Duo versteht sich als Experimentalensemble, das Traditions- linien des Dadaismus aufgreift und stark durch die ästhetischen Ansätze von John Cage geprägt ist. Die Einbeziehung des Publikums ist ein zentrales Anliegen. Durch kreatives Mitgestalten soll die Suche nach neuen Klangfarben sensibilisiert werden. Dabei sind Originalität und Humor gefragt.

Einen Programmschwerpunkt bilden Simultankonzerte, in denen gleichzeitig mehrere Kompositionen von John Cage zelebriert werden, wobei der Einsatz analoger Instrumente vom besonderen Charm der 1960er Jahre zeugt. Michael von Hintzenstern schuf für das Duo eine Reihe von Konzept-Kompositionen, wie z. B. "Lob der Unschärfe" oder "Solo für einen gefütterten Briefumschlag mit Knick hinten".

Gastspiele in Deutschland und Belgien.


Kontaktadresse

Duo „Klang-Zeichen“
c/o Michael von Hintzenstern
Paul-Schneider-Str. 26
99423 Weimar
Tel./Fax: 03643/ 5 34 20
e-mail: michaelvonhintzenstern@gmail.com

Ensemble diX

Ensemble diX

Andreas Knoop, Flöte
Albrecht pinquart, Oboe
Hendrik Schnöke, Klarinette
Roland Schulenburg, Fagott
& Gäste


ensemble diX

wurde von vier Holzbläsern in Gera – der Geburtsstadt des Malers Otto Dix -  gegründet und hat in den vergangen Jahren immer wieder durch ungewöhnliche Programme auf sich aufmerksam gemacht. So entwickelte es in Kombination mit Harfe, Saxophon, Erzähler oder Gesang eine Reihe von interessanten Konzert- projekten. Auftritte in Dresden, Erfurt, Köln und Potsdam, in Polen, den Niederlanden und in London gehören zu den Höhepunkten seiner bisherigen Konzerttätigkeit. Drei CDs kann das Ensemble vorweisen, welche inzwischen zum festen Repertoire verschiedener Rundfunkstationen avancierten. Dabei hat besonders „jubiloso“ mit ihren vier Ersteinspielungen thüringischer Romantik großes mediales Interesse gefunden. Außerdem zeichnet das Ensemble eine große Affinität zur Neuen Musik aus und hat auf dessen Anregung bereits viele neue Werke für Bläserensembles entstehen lassen.

www.ensemble-dix.de

 

Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM)

Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM)



Daniel Hoffmann, Trompete/Flügelhorn
Matthias von Hintzenstern, Violoncello/Obertongesang
Hans Tutschku, Live-Elektronik
Michael von Hintzenstern, Klavier/Harmonium/Synthesizer

    
    

Das "Ensemble für Intuitive Musik Weimar" (EFIM) wurde 1980/81 gegründet.

"Klang-Reise" lautete der Titel zahlreicher Konzerte, die es in den ersten Jahren seines Bestehens gab. Das fing in einer illegalen Erfurter Galerie an, führte in zahlreiche Kirchen und nach Jahren sogar in den (Ost-) Berliner "Palast der Republik". Inzwischen hat es in 30 Ländern gastiert.

Zu DDR-Zeiten empfanden es die Musiker als notwendig und reizvoll, tabuisiertes und unerwünschtes Gebiet zu betreten. Die Hörer, deren Sehnsucht und Neugier schier unstillbar waren, folgten gebannt diesen Exkursionen. Der Name Karlheinz Stockhausen erwies sich dabei als Magnet - die Menschen kamen in Scharen.
So fanden bis zum "Oktoberfrühling 1989" über 100 Konzerte mit seiner Musik in der DDR statt.

Nach der Grenzöffnung konnte das Ensemble 1990 erstmals vor Stockhausen  spielen, der in einem Brief darüber schrieb: "...es
war gut, daß ich Euch endlich im Konzert erlebt habe. Euch allen möchte ich danken: Ihr habt die Intuitive Musik lebendig gehalten. Wir werden gewiss gemeinsam diese eigenartige Musikform weiterentwickeln." Im Anschluss an eine intensive Probenphase
im Mai 1991 schrieb er nach Weimar: "DANKE für die Pfingsttage: auch für mich waren sie außerordentlich lehrreich, und Ihr seid einfach 4 Engel! Ich werde helfen, wann immer ich eine Chance bekomme, daß Ihr weitergeht in der Entdeckung, Klärung der Intuitiven Musik." Im Mai 2005 spielte das Ensemble nach gemeinsamer Probenarbeit mit Stockhausen sechs Stücke aus seinem Zyklus FÜR KOMMENDE ZEITEN (1968-1970) erstmals auf CD ein, wobei der Komponist die Klangregie übernahm.

Charakteristisch für das Ensemble ist die enge Verzahnung zwischen Instrumenten und Live-Elektronik, wodurch nicht nur
eine Fülle neuer Klangfarben entsteht, sondern auch bisher kaum vorstellbare kommunikative Prozesse ausgelöst werden. Das im Computer befindliche mobile Studio wird als Musikinstrument eingesetzt. Technik fungiert nicht mehr als ergänzendes Beiwerk, sondern als Bestandteil des instrumentalen Wechselspiels. Darüber hinaus übernimmt die Bewegung der Klänge im Raum eine wesentliche Rolle (8-kanalige Beschallung).

Seit Anfang der 90er Jahre widmet sich das EFIM hauptsächlich Eigenprojekten.

Es ist dabei stets auf der Suche nach "besonderen Orten", deren Ausstrahlung Akteure wie Zuhörer in gleicher Weise beflügelt. Das können Parkanlagen ebenso sein wie Steinbrüche, die des Nachts geheimnisvoll illuminiert werden.

Zu den prägenden Erfahrungen gehörte 1993 das Konzert in einem Lavafeld in Mexico-City, in dem - bei Vollmond! - ein Werk über die vier Elemente vor 2000 begeisterten Menschen aufgeführt wurde: ERUPCION DE SONIDOS - AUSBRUCH DER KLÄNGE.

Im Jahr 2000 war es ein 670 Meter unter Tage in das Salz gefräster Konzertsaal, der die Hülle für das Werk KLANGSCHACHT SONDERSHAUSEN bot.

Ausgehend von Bauhaus-Traditionen wurden seit 1987 zahlreiche synästhetische Projekte realisiert. So konnten 1989/90 in den Zeiss-Planetarien in Jena und Berlin unter dem Titel VOM KLANG DER STERNE "abstrakte Farbvariationen im Kosmos" gestaltet werden. 2009 wurde das von Hans Tutschku konzipierte Projekt POLYVISION für Tanz, mehrdimensionale Projektion und Ensemble uraufgeführt.

Zu den bisher aufwendigsten Kreationen gehörte FLAMMENKLANG MEININGEN (1996) für 16 Heißluftballonbrenner, Tänzer, Chor, Ensemble und Zuspielband von Hans Tutschku. Die unter- schiedlichsten Konfigurationen sechs Meter hoher Flammen korrespondierten in dem abendfüllenden Werk mit dem musikalisch-szenischen Geschehen im Englischen Garten der Residenzstadt.

Als inspirierend erwies sich die Zusammenarbeit mit dem Choreographen Joachim Schlömer, mit dem IMAGINÄRE RÄUME für 4 Tänzer, Ensemble und Raumklangsteuerung durch berührungs- empfindliche Tanzflächen (Sensoren) für das "Kunstfest Weimar 1996" erarbeitet wurde. 1998 kam es im Alten Gaswerk Weimar mit "Die Disco als Kunstraum" zu einer fruchtbaren Begegnung mit DJ Juryman (London). Anlässlich des europäischen Kulturstadtjahres "Weimar '99" gastierte das EFIM mit dem Projekt "Die Kirche als Klangskulptur" (Konzerte in Kombination mit Klanginstallationen von Hans Tutschku) in Paris, Basel und Plovdiv.

"Sakraler Tanz" stand 2003 im Mittelpunkt einer Präsentation zur KULTUR ARENA JENA in der Friedenskirche, die gemeinsam mit Christine Kono (Japan/USA), Dimitris Kraniotis (Griechenland/ Frankreich) und David Kern (USA/Deutschland) erarbeitet wurde.

Ob auf der EXPO 2000 in Hannover, auf den Festivals in Porto (2001), Warschau (2002), Rom (2003), Wien (2004) oder Brüssel (2006), stets ist das EFIM auf einer Klang-Reise, die neue Dimensionen des Hörens erschließen möchte. Bei Konzerten mit 192 Lautsprechern setzte es 2005 das Wellenfeldsynthesesystem IOSONO des Fraunhofer Instituts (Ilmenau) erstmals in einem Konzertsaal ein. 2006 nahm es bei einer USA-Tournee die Spuren auf, die über Lászlo Moholy-Nagy vom Weimarer Bauhaus zu John Cage führen. 2008 gastierte das Ensemble in Buffalo, Santiago de Chile und Litauen sowie 2009 in Österreich.  Seit 2010 leitet es jährlich Seminare zur Interpretation Intuitiver Musik bei den Stockhausen-Kursen in Kürten.

Zu den Besonderheiten seines Wirkens dürfte gehören, dass es nicht nur eine Musik mit neuartigen Klängen präsentiert, sondern auch sogenannte "Sound-Scapes" (Klang-Schaften) aus fernen Städten und Landschaften aufzeichnet, um sie dann weiter zu verarbeiten und in spätere Aufführungen zu integrieren.
 

Discographie:

"Ausbruch der Klänge" – Konzert im Lavafeld  in Mexico-City 1993 (veröffentlicht 1995) – vergriffen!

"Klangrelief – Plastische Partitur" – CD zu einer Serigraphie von Marco Gastini (Turin 1999)

"TURIN – EPHESOS – SAO PAULO – Gemüsemärkte im Konzert" – CD von den 16. Dresdner Tagen  zeitgenössischer Musik 2002, Sächsischer Tonträger, LC 09930

"KLANG-REISE" – Live-Mitschnitte von 1996 bis 2003, Label H.A.R.M.S., Weimar 2004, LC 11848

"FÜR KOMMENDE ZEITEN" von Karlheinz Stockhausen, Klangregie: Kh. Stockhausen,

Stockhausen-Verlag (CD 17.1)

"SETZ DIE SEGEL  ZUR SONNE" von Karlheinz Stockhausen – CD des Deutschen Musikrates in der Edition "Neue Musik in Deutschland von 1950 bis 2000 – Spielformen der Improvisation", RCA Read Seal 2005, LC 00316

 

Kontaktadresse:

Michael von Hintzenstern, 99423 Weimar, P.-Schneider-Str. 26, Telefon: 03643 / 5 34 20, Mobil: 0162 / 40 780 24,
michaelvonhintzenstern@gmail.com
www.tutschku.com
www.neue-musik-thueringen.de

Ensemble Iberoamericano

Ensemble Iberoamericano

Das Ensemble Iberoamericano hat sich zur Aufgabe gesetzt, die klassische iberoamerikanische Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, deren Ursprünge und Vielfalt, im öffentlichen Rahmen zu verbreiten. Viele Dichter prägten den Satz: „Meine Heimat ist meine Sprache“. Für uns als Musiker bedeutet dies: „Meine Heimat ist meine Musik.“

Unser Ensemble besteht aus Musikern aus verschiedenen Ländern (Chile, Brasilien, Spanien, Ekuador u.a.), die ihr Studium in ihren Heimatländern und in Deutschland absolviert haben. Das Ensemble setzt sich aus Streichern, Holzbläsern, Schlagwerk, Klavier und Gesang in flexiblen Besetzungen zusammen. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist Joan Pagès Valls.

Ziel des Ensembles ist, außergewöhnliche Veranstaltungen zu konzipieren, die sich vom traditionellen Konzert-Format entfernen, in denen die Interpretation der Musik im interdisziplinären Dialog mit anderen Künste (Literatur, Videokunst, Tanz usw.) agiert. Diese multimediale Konzeption ist mit viel Interesse des Publikums und der Musikkritik angenommen worden. 2010 war das Ensemble Preisträger im Wettbewerb „Miteinander studieren in Thüringen“ des Thüringer Kultusministeriums in der Kategorie „Innovative Projekte“.

Die Projekte des Ensembles werden vom Verein Música Iberoamericana e.V. organisiert. Zur Zeit stehen wir mit über 100 Komponisten aus dem iberoamerikanischen Gebiet in Verbindung. Neben der Verbreitung dieser Werke möchte der Verein Diskussionsplattform und Treffpunkt für Komponisten, Interpreten, Musikwissenschaftler und andere an der zeitgenössischen ibero- amerikanischen Musik und Kultur Interessierten sein. Sitz des Vereins ist Weimar.
 

Kontaktadresse

Música Iberoamericana e.V.
Diego Villela
Vorsitzender
Kaufstr. 13
99423 Weimar
Mobil: 0176 23242263
e-mail: musica.iberoamericana@yahoo.es
www.musica-iberoamericana.com

Ensemble Marges

Ensemble Marges

 

Elizaveta Birjukova - Flöte
Marija Kandic - Akkordeon
Samuel T. Klemke - Gitarre
Andrés Maupoint - Komposition, Klavier
Michael Möstl - Klarinette
Natasa Srdic-Jahn - Klavier
Milica Srdic - Violine
Kana Totani - Violine
Katharina Uzal - Cello
Diego Uzal - Komposition, Konzeption
Diego Villela - Oboe


Das Ensemble Marges wurde im Wintersemester 2005/06 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gegründet und besteht zu großen Teilen aus (ehemaligen) Studenten dieser Institution. Mit einer flexiblen Besetzung und innovativen Akzenten versuchen die jungen Musiker der konzertanten Konvention bewusst auszuweichen und abseits des traditionellen Konzertbetriebes neue Wege für das bewusste Erleben von Musik zu suchen. Das französische Wort Marges – Randgänge – ist folglich Titel und Konzept des Ensembles zugleich. Im Mittelpunkt der Ensemblearbeit steht der Brücken- schlag zwischen der Musik des 20. Jahrhunderts und den Komponisten der jungen Generation. Das Ensemble wurde außer zu Konzerten auch bereits als Jury für Kompositionswettbewerbe eingeladen, bei denen Sie auch die mit einem Preis bedachten Werke (ur-)aufführten. Seit 2008 haben Sie ein Programm in Zusammenarbeit mit der Compagnie Aquanaut im Repertoire, das unter dem Titel „ART!stik Labor“ Neue Musik mit Tanz, Akrobatik und Performance verbindet. Derzeit arbeitet das Ensemble an der Konzeption eines Stummfilmprogramms sowie einem Projekt mit dem Ziel Neue Musik für junge Menschen attraktiv aufzubereiten.


Kontaktadresse

Ensemble Marges
Angelika Penkert
Leibnizallee 10a
99425 Weimar
Tel.: 03643-405350
e-mail: kontakt@ensemble-marges.de
Internet: www.ensemble-marges.de

LJNM Landesjugendensemble Neue Musik

LJNM Landesjugendensemble Neue Musik

   

Das Landesjugendensembles für Neue Musik wurde 2009 auf Anregung des via nova - zeitgenössische Musik in Thüringen ins Leben gerufen. Es setzt sich aus vielversprechenden Nachwuchs-musikern des Freistaats zusammen.

Träger des Ensembles ist die Landesmusikakademie Sondershausen. Es wird vom Landesausschuss Jugend komponiert des Landes- musikrates Thüringen als Fachbeirat betreut.

Das Ensemble wird im Jahr 2010 unterstützt von der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen.

Als Aufgaben setzt sich das Ensemble, junge Musiker früh mit der Neuen Musik und ihren ungewohnten Spieltechniken in Berührung zu bringen. Dabei stehen Begegnungen und die Arbeit mit Komponisten sowie neue Vermittlungsformen im Mittelpunkt der Arbeit des Ensembles.

Das Ensemble ist offen für weitere Musiker, die sich bei Interesse melden können unter via_nova@web.de.

 

Juri Lebedev - Künstlerische Leitung

Geboren in St. Petersburg, Studium am Leningrader Konservatorium und an der Hochschule FRANZ LISZT Weimar. Zusammenarbeit als Dirigent mit Orchestern aus Deutschland und Russland, u. a. Jenaer Philharmonie, Staatskapelle Weimar und Staatliches Symphonie- orchester St. Petersburg. Seit 1999 musikalischer Leiter bei freien Musiktheaterproduktionen (Hochschule für Musik und Theater Franz Liszt Weimar, Neues Musiktheater Weimar, Oper an der Leine Hannover). Aktuelles Projekt: „Sommernachtstraum“ von B. Britten am deutschen Nationaltheater Weimar. Seit 2007 Künstlerischer Leiter des LJOs Thüringen.

Musikatelier Weimar

Musikatelier Weimar

Christiane Apel, Violine
Martin Myslivecek / Thomas Müller-Pering, Gitarre
Ivan Koval, Akkordeon

    
    

Die Musiker des Musikateliers Weimar verbindet ihre frühere oder aktuelle Tätigkeit an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Obwohl erst 1996 gegründet, knüpft das Ensemble an eine über mehrere Jahrzehnte dauernde Zusammenarbeit an, die Kontinuität und künstlerische Reife hervorbringt.

Drei der vier Instrumentalisten des Musikateliers Weimar vertieften ihr künstlerisches Können während des Studiums an der Musikhochschule Weimar – Christiane Apel in der Klasse von Peter Krebs und Prof. Jörg Hoffmann, Martin Myslivecek bei Prof. Roland Zimmer und Ivan Koval bei Prof. Irmgard Slota-Krieg. Thomas Müller-Pering studierte bei Prof. Tadashi Sasaki an der Musikhochschule Köln. Bei verschiedenen internationalen Wettbe- werben erwarben sie zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Martin Mys- livecek ist Preisträger der internationalen Gitarrenwettbewerbe in Paris, Caracas und Markneukirchen; Ivan Koval bei internationalen Akkordeon- wettbewerben in Klingenthal, Salzburg, Malaga und San Sebastian.

Christiane Apel wirkt nach ihrer 15jährigen pädagogischen Tätigkeit an der Hochschule Franz Liszt Weimar als freischaffende Musikerin, Martin Myslivecek als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Ivan Koval und Thomas Müller-Pering als Professoren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Das Musikatelier Weimar ist offen für verschiedene instrumentale Be- setzungen, die durch Gäste ermöglicht werden (z.B. Klarinette, Violoncello, Klavier, Schlagzeug). Dadurch sind bereits viele interessante Konzertprojekte in stilistischer und klanglicher Vielfalt zu unterschiedlichen Themen durch- geführt worden.

Im Vordergrund der künstlerischen Arbeit steht die zeitgenössische Musik, die durch das Ensemble oft initiiert und uraufgeführt wird (z.B. Werke von Johann Cilenšek und Georg Katzer, Reinhard Wolschina, Achim Müller- Weinberg, Hansjürgen Schmidt und Jiri Dvoracek).

Auch andere Namen Neuer Musik findet man im Repertoire des Musikateliers Weimar: John Cage, Sofia Gubaidulina, Toshio Hosokawa, Adriana Hölszky, Isabel Mundry, Younghi Pagh-Paan, Alfred Schnittke und Isang Yun.

Das Musikatelier Weimar kann auf zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, sowie Rundfunk- und CD-Produktionen zurückblicken.



Kontaktadresse

Prof. Ivan Koval / Christiane Apel
Berggasse 8
99448 Tannroda
Tel.: 036450 / 3 03 69

Sinfonium Weimar

Sinfonium Weimar


Kammerorchester für Neue Musik

“Sie wissen, worauf es ankommt: aufs Suchen!”

Dieses Zitat lässt sich im Harmonielehrebuch von Arnold Schönberg finden, das vor hundert Jahren geschrieben wurde. Es bezieht sich auf seine damaligen Schüler, denen das Buch gewidmet ist. Heute soll dieser Satz stellvertretend für die Neugier des Publikums stehen, das sich der neuen Musik aufgeschlossen nähern will; denn zu suchen heißt oftmals auch, in unbekannte Gewässer einzutauchen, sich dem Unerhörten zu widmen und vor allem mit weit geöffneten Ohren einer Klangwelt zu begegnen, die faszinierend und gleichzeitig verstörend sein kann.

Das »Sinfonium Weimar« als Kammerorchester für neue Musik sieht es als eine große Herausforderung und noch dazu als selbstverständliche Verpflichtung an, diese ungewohnten Klänge einem weiten Hörerkreis zu vermitteln, da gerade sie fester Bestandteil unserer Gegenwart sind. Angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse des jeweiligen Publikums will das Orchester einen Zugang zur Neuen Musik schaffen, Berührungsängste abbauen und die oft versteckte Schönheit aufzeigen.

Doch auch junge Komponisten brauchen Zugangsmöglichkeiten, um ihre Werke überhaupt hörbar zu machen. Seit jeher stellen sich Musiker in den Dienst der zeitgenössischen Musik, sie waren und sind deren Anwälte und sorgen dafür, dass das klassische Erbe genauso gepflegt wird wie die neuen Impulse, die die kreativen Tonkünstler von heute setzen. Das »Sinfonium Weimar will als Kammerorchester wieder bewusster in den Dienst treten und eine »junge Szene« aktivieren.

Um all dies zu ermöglichen, stellt sich das Ensemble auch der Aufgabe, bei den kleinsten Zuhörern, den »Klangforschern« in Kindergärten und Kindertagesstätten, ein Gespür für das Sinnliche und Faszinierende am Klang verschiedener Instrumente zu entwickeln. Hierfür werden in regelmäßigen Abständen Orchestermitglieder Kindereinrichtungen besuchen und ihre Instrumente spielerisch vorstellen.

Auch bei Jugendlichen, die oftmals den Zugang zur klassischen Musik nicht finden – oder ihn schon verloren haben –, soll im Rahmen der Formate »Heute hauen wir auf die Pauke« und »Vorsicht Dominante« ein neues Bewusstsein geschaffen werden, sich dem Unvertrauten zu nähern und Vertrautes, wie beispielsweise Werbung im Fernsehen, in der oftmals klassische Musik zur Identifikation des angebotenen Produktes eingesetzt wird, aufmerksamer wahrzunehmen. Natürlich soll auch hierbei die Neue Musik eine wichtige Rolle spielen, der Sprung ins kalte Nass des zeitgenössischen Repertoires vorbereitet werden.

Durch die Flexibilität des Kammerorchesters, das zum einen als Gesamtheit bei Schul- und Abendkonzerten in Erscheinung tritt und zum anderen solistisch die Bereiche Kindergärten und Kindertagesstätten abdecken soll, bietet es einen breit gefächerten Kanon an Vermittlungsmöglichkeiten an, der dem Alter entsprechend wahrgenommen werden kann.

Das »Sinfonium Weimar« möchte mit all diesen Angeboten die Sensibilität für klassische und zeitgenössische Musik fördern und mit spannenden Programmen versuchen, einen Hörerkreis zu gewinnen, der für die Zukunft der Kultur überlebenswichtig ist. Denn was ist ein Kulturland ohne Publikum?

In diesem Sinne lädt das »Sinfonium Weimar« alle Neugierigen ein, zusammen das Suchen wiederzuentdecken!
 

Kontaktadresse

Sinfonium Weimar
Kammerorchester für Neue Musik
Obere Schlossgasse 4
99423 Weimar
Tel./Fax: 03643 / 25 18 31
e-mail: kontakt@sinfonium-weimar.de
Internet: www.sinfonium-weimar.de

 

Ensemble für Neue Musik via nova

Ensemble für Neue Musik via nova

Zur Stammbesetzung gehören heute
Grit Leiteritz, Flöte (Gründungsmitglied)
Magdalena Rozanska, Violine
Christiane Freywald, Viola
Markus Löbling, Violoncello
Natasa Srdic, Klavier
Johannes K. Hildebrandt, Klavier (Gründungsmitglied)

 

Das Ensemble für Neue Musik via nova wurde 1994 von dem Weimarer Komponisten Johannes K. Hildebrandt gegründet und setzt sich seitdem überwiegend aus Absolventen der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zusammen.

Anliegen des jungen Ensembles ist es, zeitgenössische Musik der Öffentlichkeit nahe zu bringen. Die Auseinandersetzung mit Werken junger Komponistinnen und Komponisten aus dem mitteldeutschen Raum bildet dabei einen Schwerpunkt in der Arbeit der Ensemblemitglieder.

Neben dem traditionellen Kammermusikkonzert experimentiert via nova auch mit anderen Darstellungsmöglichkeiten, wie Bildender Kunst und Elektronik. Verschiedene Multimedia-Projekt wurden in den vergangenen Jahren spezielle für das Ensemble geschrieben und realisiert. Seit 2001 gibt es eine rege Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. in deren Folge das Ensemble viele Lesekonzerte gestaltete. Seit dem Jahr 2000 ist es fest in die Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik integriert.

Bei der Erarbeitung neuer Werke und ihrer Interpretation sucht das Ensemble den direkten Kontakt und die persönliche Begegnung mit den Komponisten. So konnten in den vergangenen Jahren Werke von Johannes K. Hildebrandt, Hubert Hoche, Karl Dietrich, Xaver P. Thoma, Ludger Kisters, Peter Helmut Lang, Pere Llompart, Wolfgang Wollschläger, Roland Garscha, Karl Traugott Schulze, Gerald Resch, Mario Wiegand, Johannes Schlecht, Falk Zenker, Blazej Dowlasz, Lothar Voigtländer u.a. uraufgeführt werden, die speziell für das Ensemble geschrieben wurden.

Daneben stehen Werke von Wolfgang Stendel, Reinhardt Pfundt, Werner Heider, Helge Jung, Georg Katzer, Siegfried Thiele, Günter Neubert, John Casken, Robin Minard, Helmut Zapf, Siegfried Matthus, Lothar Voigtländer, Antonius Streichardt, Jean Luc Hervé, Baldur Böhme u.v.a. auf den Programmen des Ensembles.

In Thüringen gibt das Ensemble bis zu 10 Konzerte jährlich. Darüber hinaus spielten die Musiker beim Festakt zum 50-jährigen Jubiläum des Deutschen Komponistenverbandes in Berlin und traten bei Festivals und Konzertreihen in Berlin, Zingst, Frankfurt a.M., Leipzig, Dresden, Konstanz u.v.a. Orten auf.

Bei besonderen Konzertprojekten wird das Ensemble mit Gastmusikern ergänzt.

Kontaktadresse

Ensemble für Neue Musik via nova
Johannes K. Hildebrandt
Müllerhartungstr. 10
99423 Weimar
Tel.: 03643 / 50 27 20
e-mail: JohannesHildebrandt@web.de

Violoncello und Obertongesang

Violoncello und Obertongesang

Solist: Matthias von Hintzenstern

Durch die 25jährige Erfahrung im Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) geprägt, entwickelte Matthias von Hintzenstern Eigenprojekte und Solo- programme, in denen er gleichzeitig als Violoncellist und Obertonsänger auftritt. Dies geschieht oft in Kombination mit Bildender Kunst in Galerien und Kirchen, aber auch in Konzertsälen, wie z.B. 1999 in Madrid. Programme mit Dichtern und Schriftstellern, z.B. mit Ernst Jandl, Reiner Kunze, Friederike Mayröcker und Ruth Weiss (USA). Sein Hauptanliegen ist die synästhetische Verknüpfung mit Wort und Bild.

 

Kontaktadresse

Matthias von Hintzenstern
Ortsstr. 3
07980 Kühdorf
Tel./Fax: 036625 / 2 03 51
www.matthiasvonhintzenstern.info
matthiasvonhintzenstern@gmail.com